Unser Team in Portugal „Guadi Centro de Animais“

In unserem Partnertierheim wird zahlreichen Hunden und Katzen ein sicherer Zufluchtsort geboten. Hier möchten wir die Gelegenheit nutzen, um die Tiere aber auch die Menschen dahinter ins Licht zu rücken. Trotz oft schwieriger Bedingungen geben die Pflegerinnen und Pfleger dort jeden Tag ihr Bestes, und oft noch mehr, um sich liebevoll und verantwortungsvoll um all ihre Schützlinge zu kümmern. Mit großem Engagement, Geduld und Herz sorgen sie dafür, dass jedes Tier versorgt wird und die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Diese Eindrücke sollen zeigen, wie wichtig diese Arbeit ist – und wie viel sie für das Leben der Tiere bedeutet.

Unser Tierheim befindet sich in Castro Marim, am östlichen Zipfel der Algarve, nur wenige Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Es gibt zwei Bereiche: den großen Hundebereich und zwei Katzenhäuser – eines für die freilebenden Katzen, das andere für Kitten und Katzen ohne Freigang. Das Gelände liegt auf einem Hügel, so dass in den Sommermonaten die Sonne und die Hitze das Arbeiten noch beschwerlicher macht. Und trotz allem bleibt immer Zeit für eine kurze Kuscheleinheit.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über das Tierheimgelände geben und nehmen sie mit auf unserem Rundgang.

Unser virtueller Rundgang durchs Tierheim beginnt im oberen Teil des Heims. Besonders freut uns, dass Simba (am Ende des Videos) bereits ein tolles Zuhause in Deutschland gefunden hat.

Weiter geht es im oberen Teil. Manche Hunde reagieren sehr laut hinter den Gittern, sind aber unheimlich lieb, wenn man einmal die Tür öffnet. Gerade im oberen Bereich leben viele Hunde, die bereits seit langem im Tierheim sind. Dort sind sie näher an den Aufenthalts- räumen und eher „mitten im Geschehen“, so dass immer jemand ein Auge auf sie werfen kann.

Sicherheit steht immer an erster Stelle, weshalb wir nicht immer alle Türen öffnen. Grade wenn die Boxen aktuell gereinigt werden, bedeuten geöffnete Türen ein Risko, dass doch mal ein Hund entwischt. Der kleine Osvaldo wartet im übrigen immer noch auf sein neues Zuhause.

Im unteren Bereich des Tierheims sind die Ausläufe größer und es leben fast immer zwei bis drei Hunde als Kleingruppe zusammen. Hunde mit einem höheren Bewegungsbedarf dürfen hier ihren (hoffentlich sehr kurzen) Aufenthalt im Tierheim verbringen.

Die Hütten spenden den Hunden Schutz vor Regen und Hitze, allerdings ersetzen sie natürlich nicht ein eigenes Zuhause. Gerade die älteren Hunde vertragen das Liegen auf dem harten Boden nicht besonders gut.

Leider gibt es nur sehr wenige Lagermöglichkeiten im Tierheim, so dass Materialien, insbesondere für den Bau und die Renovation der Gehege, so gut es geht auf dem Gelände verstaut werden. Der Geräuschpegel ist im Tierheim immer sehr hoch, was bei sehr empfindlichen Hunden oftmals Stress auslösen kann.

Im hinteren Bereich leben vor allem unsere Welpen sowie einige unserer besonderen Fälle. Die Welpen sind hier etwas weiter ab vom großen Trubel und können relativ ruhig heranwachsen. Auch die Kleinsten Bewohner des Tierheims finden hier oft ihr vorübergehendes Zuhause, da die einzelnen Zwinger gut nach allen Seiten abgeriegelt sind bzw. allein stehen, so dass auch die kleinste Hundenase nicht zum Nachbarn rüber gesteckt werden kann.

Für die ganz Kleinen sind Anlagen mit Betonböden immer besser, da diese sich besser reinigen und vor allem desinfizieren lassen. Bevor die Welpen nicht vollständig geimpft sind, sind sie leider sehr anfällig für alle möglichen Viruserkrankungen, insbesondere wenn sie sehr früh von der Mutter getrennt wurden.

Aber auch Hunde wie Maya leben hier. Leider hat Maya eine sehr schwierige Vergangenheit, und muss aufgrund einiger Verhaltensauffälligkeiten leider von anderen Hunden (und den meisten Menschen) separiert werden.